Wach auf und Träume ;-)

«Da es dem König aber wenig gefiel, dass sein Sohn, die kontrollierten Straßen verlassend, sich querfeldein herumtrieb, um sich selbst ein Urteil über die Welt zu bilden, schenkte er ihm Wagen und Pferd. ‚Nun brauchst du nicht mehr zu Fuss zu gehen‚, waren seine Worte. ‚Nun darfst du es nicht mehr‚, war deren Sinn. ‚Nun kannst du es nicht mehr‚, deren Wirkung.»

Diese „Kindergeschichte“ von Günter Anders, seinem Essay «Antiquiertheit des Menschen» vorangestellt, hat mich bereits während meines Studiums sehr beeindruckt –
was sich in den 80er Jahren noch auf die Wirkung der Massenmedien bezog und in der Forderung: „schafft das Fernsehen ab!“ (Jerry Manders Streitschrift gegen ein Leben aus 2. Hand) mündete – hat eine derzeit längst nicht absehbare Dimension erreicht, ist bittere Realität geworen, und es ist höchste Eisenbahn, aus diesem „sleepless slumber“ zu erwachen …